Ganz schön schön! Gabi’s Styling-Wonder-World

Sagen wir, Sie brauchen einen Menschen für die Hoch- und Tiefpunkte im Leben. Einen, der mit Ihnen vor Freude an die Decke hüpft und hilfreich tröstet, wenn es mal nicht so läuft. Ein ganz klarer Gabi-Fall! Denn wo andere „nur“ verbal mitfühlen, kann sie ihre Worte aufs Schönste bebildern: Die Augen kugelig rund vor Staunen, den Mund breit vor Glück, kräuseln vor Missbilligung, im nächsten Moment die Mundwinkel wieder zack nach oben oder die Ohren traurig hängen lassen – ich schwöre es, Gabi kann das! Ihr Emotions-Resonanzraum liegt sozusagen im oberen Fünftel des Körpers, wobei der Rest auch nicht wirklich gefühlig-untätig rumsitzt. In unserer hyperbeschleunigten Welt sind „Gabis“ ein Segen für uns Normalos und Detox gegen jeden Stress.

Wenn Gabi nicht Ärztin geworden wäre, dann am liebsten „Einkäuferin für einen großen Modeladen“. Mode ist ihr Hobby, dafür gibt sie aber gefühlt nicht so viel Geld aus, weil sie es noch lieber in Reisen und leckeres Essen investiert und dann noch eine Schwäche für alles Schöne im Leben hat.

Gabi’s Mode-Stil! „Passt schon“, weil gemixt mit einem sicheren Händchen fürs Styling und einem Trick fürs Shoppen: Gabi respektiert ihr Portemonnaie als Ratgeber, das sie zu Sparsamkeit aufruft und kauft deshalb – und weil es ihr mehr Spaß macht – grundsätzlich alles auf Flohmärkten. Klamotten genauso wie Make-up, Kissen, Vasen, Möbel, Geschirr oder Blumen. Bei ihr Zuhause sieht das herrlich gemütlich und total dekorativ aus! Gabi’s Mode ist Vintage und logischerweise am besten auf Flohmärkten zu erstehen. In der Mode-Info sind trotzdem Hersteller verlinkt, die online ähnliches anbieten. Einfach schauen, ob es gefällt!

Dreiecke und Karos – passt! Und der lila Pulli gibt dem Outfit auch optisch einen schönen warmen Ton.

Gabi

Mode fein abgestimmt ist bestimmt nicht falsch, aber es fühlt sich für mich auch nicht so richtig gut an. Ich liebe es, wenn etwas anders aussieht oder Brüche hat und es eher unperfekt wirkt. Farben mag ich bunt gemischt und die Frage: Geht das überhaupt zusammen? – nehme ich als Inspiration für alles, was ich habe und stelle es so immer wieder anders und neu zusammen. Das ist meine Art für Mehrwert und Nachhaltigkeit zu sorgen – übrigens beim gesamten Styling mit Mode, Deko und Einrichtung. Sommer- oder Wintergarderobe? Habe ich nicht! Das kostet meiner Meinung nach nur mehr Geld und Platz. Ich sortiere Shirts und Pullis nach Farben und Lang- oder Kurz-Arm. So habe ich einen besseren Überblick, was ich im Schrank habe. Ein richtiges Rezept wie mein Stil genau funktioniert? Mein Tipp ist Layering: Ich ziehe meine Sachen immer munter übereinander. So wird z. B. mein Lieblings-Sommer-Shirt wärmer, ist aber unter einem dicken Pulli noch schön als Farbrand zu sehen.

Auf Flohmärkten finde ich fast überall etwas Schönes. Egal, ob Butterdose, Tischdecke, Geschirrtücher, Pullover, Eierbecher, usw. Ich sammle alles, am liebsten kleine, schöne Dessertteller und habe schon eine beachtliche Anzahl – alle verschieden, das sieht fröhlich auf jeder Tafel aus. Auf Märkten stöbere ich an jedem Stand rum, deshalb komme ich auch nie durch und habe auch noch nie einen ausreichend geduldigen Trödelpartner gefunden. Mein Tipp: Die Flohmärkte am Aachener-Platz und auf der Messe in Düsseldorf.

Gabi’s Schwäche: Sie kauft öfter mal zu klein. Aber kein Problem, bei Schönem wie Pullis und Shirts wirft sie einfach noch Bluse oder Schal drüber. Blazer & Mantel trägt Gabi sowieso fast nur offen – macht eine bessere Figur!

 

Seit 2011 wohnen wir auf einem Vierkant-Hof, den wir nach langem Suchen in Düsseldorf gefunden haben. Mit viel Einsatz haben wir daraus unsere „Seelen-Oase“ gemacht: Mit vermieteten Wohnungen, Stallungen für Tiere und, jetzt gerade fertig, einem Reitplatz. Mein großer Sohn ist mittlerweile aus dem Haus, unsere erwachsene Tochter wohnt weiter in einer kleinen Wohnung bei uns. Das finde ich schön, so haben wir sie etwas länger bei uns. Natürlich ist der Hof viel Arbeit. Mein Mann ist Musiker & Künstler, arbeitet von zu Hause aus und kümmert sich um alles. Wir bauen unser Gemüse größtenteils selbst an und bieten einen kleinen Privatstall für Pferde. Für uns ist es genau das Leben, das wir lieben – etwas chaotisch, mit Natur und Tieren! Unser letzter Neuzugang heißt übrigens Buddy, ein Kuvasz-weißer Schäferhund-Mischling.

Ausnahme-Fall Fahrrad! Da macht Gabi die Jacke zu, Handschuhe an, Schal um. Mütze? Nie. „Ich habe einfach kein Mützengesicht.“

 

Ich bin viel in Bewegung. Das geht morgens schon los. Meistens radel ich zur Arbeit, das dauert 50 Minuten hin, 50 Minuten zurück und nur bei richtig schlechtem Wetter fahre ich mit dem Auto – einem Mini-Clubman, mein Lieblings-Auto! Durch meinen Job muss ich immer früh aufstehen und nachts werde ich – wenn ich Dienst habe – auch schon mal öfter geweckt. Da nutze ich das morgendliche Fahrradfahren noch als Aufwach-Phase. Abends ist es für mich willkommenes Abschalten und wenn ich zu Hause ankomme, habe ich garantiert alle „Patienten-Fälle“ in Gedanken abgearbeitet und widme mich meinem Satt-und-Glücklich Hobby: Kochen! Schöne Kuchen tüfteln macht mir am meisten Spaß.

Fahrradfahren ist bei mir nicht alles. Ich mag es, meinen Körper zu spüren und ich mag es auch, fit zu bleiben. Deshalb steht bei mir in der Woche 2-3 Mal Sport auf dem Programm. Bodyfit für die Muskeln, Yoga für Ausgleich und Seelen-Balance. Jeden Samstag ist das mein fester Termin mit einer Kollegin. Danach geht es ab in die Sauna.

Ich schminke mich immer! Egal wie früh ich raus muss: Lippenstift und Wimperntusche muss sein und gibt mir ein gutes Gefühl. Obwohl ich jetzt bei dieser Produktion auch noch die Vorzüge von Concealer kennengelernt habe – vielleicht baue ich das ja in meine morgendliche Routine ein. Wenn ich abends ausgehe, kommt auf jeden Fall noch ein Kajal dazu. Ich male ihn mit Kick nach oben, das öffnet die Augen – habe ich in einer Make-up Session gelernt. Föhnen kann ich allerdings überhaupt nicht. Gottseidank sind aber schon lange Haare-Hoch-Frisuren angesagt, und die habe ich immer schon getragen. Zum Kochen und Essen wuschele ich die Strähnen mitten auf den Kopf. Die Enden bleiben locker hängen, Spange drauf und fertig. Oder ich nehme nur ein paar Strähnen hinten zusammen, schiebe sie am Oberkopf etwas hoch – dann sieht es ein bisschen 60ties aus.

Mode-Info

Boot-Cut Jeans: G-Star, ähnlich hier. Blauer Pulli: ähnlich hier. Roter Pulli: Samsoe & Samsoe, ähnlich hier. Rock: Signal, ähnlich hier. Lila Pulli: Elizabeth and James, ähnlich hier. Beige Caban-Jacke: Selbach, ähnlich hier. Bluse: Marc o‘ Polo, nicht ähnlich aber Gabi’s-Stil.

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