Layering – die Outfit-Idee zum Sofort-Nachstylen

Einfach mal die Lage(n) peilen und schauen, was der Kleiderschrank so hergibt. Layering heißt Schichtarbeit und ist ein beliebter Styling-Trick bei Fashionistas, um das Outfit spannender zu machen. Außerdem lässt sich mit mehr Lagen Sommerliches schnell wetterfest machen und die eigene Garderobe ganz easy auf Unendlich dehnen. Hier kommen 3-Lagen-Looks zum Instant-Nachstylen und wie man sie gekonnt zusammenstellt.

 

1. Kleid-über-Hose-Style

Kleiderauswahl ist Emotionslage. Ist die Lage stabil selbstsicher, passt auch die Kleid-über-Hose-Technik. Denn mit diesem Look fällt man auf, deshalb sieht dazu ein breites, selbstbewusstes Lächeln super aus. Den Trend haben uns zuerst die Skandinavierinnen vorgemacht, die gerne zu Fuß (Achtung Turnschuh!) und bei jedem Wetter überall hin marschieren (Zwiebellook hält warm!). Das Kleid – schön feminin sehen Seide-, Satin- oder Chiffon-Kleider aus – kann man für dieses Styling locker über der Hose fallen lassen oder einen Zipfel in den Bund stecken – ergibt bauschige und verschiedene Längen. Aber auch locker geschnittene Kleider in Midi- oder Maxilänge aus festerem Stoff, die sich vorn aufknöpfen lassen, gewickelt oder geschlitzt sind, funktionieren prima. Hat das Kleid Träger, passt auch ein T-Shirt drunter, habe ich in Grau mit Silberkante (siehe nächstes Outfit!) unterm Satin-Trägerkleid an. Tipp! Damit der Layering Effekt funktioniert, sollten sich die übereinander getragenen Kleidungsstücke in den Längen unterscheiden – das gelingt hier mit dem Blazer. Sind die Schichten gleichlang – z. B. zwei Blusen – dann die obere so knöpfen oder wickeln, dass die untere Lage sichtbar ist. Faustregel beim Layering: Vermeiden, was optisch zu viel Volumen macht – XL Schals oder große Beuteltaschen.

 

 

2.  (Auf-)Lage mit Gürtel

Gegensätze ziehen sich beim Layering an. Weites passt zu Schmalem, Seide zu Jeans, Romantisches zu Rockigem. Aber auch in der gleichen Farbliga kann man spielen: Unifarbene Layering-Looks in Schwarz, Weiß oder Grau wirken besonders edel! Hier wird ein breiter Schal in der gleichen Farbharmonie, aber mit Leuchtkante unterm Gürtel festgezurrt. Entweder beide Enden lang nach vorne schnallen, oder ein Ende nach vorn, das andere Ende über die Schulter und nach hinten drapieren. Durch den breiten, braunen Gürtel und ebensolche Booties wird der Look lässig getoppt. Gürtel überm Blazer? Ja, unbedingt! Breit und mit einem lang schwingenden Ende wirkt die Silhouette unbeschreiblich weiblich (oder mit Schlaufen-Technik, zu sehen im Beitrag 6 Basics für einen entspannten Look). Tipp: Je mehr Teile miteinander kombiniert werden, umso mehr braucht man auch ein schmales Basic im Look – hier die Skinny Jeans oder ein körperbetontes (oder Cropped-) Oberteil, sonst wird der Look schnell voluminös.

 

 

 

3. Coole Bindetechnik mit Pulli

Ja auch das ist Layering: schön sparsam mit Pulli um! Hier ist der gute Look nur eine Frage von Details, denn bei umgehängtem Pullover liegt die spießige und hippe Optik ganz knapp nebeneinander. Neu und modern: Den Pulli nicht wie gehabt umlegen, sondern über die Schultern gerade zum „Carmen-Ausschnitt“ rutschen lassen. Auch schön: Den Pulli schräg, über die Schulter und dann unter der Achsel, im Crossbody-Stil binden. Zum weiter geschnittenen Hemd passt super eine Jeans im Boot-Cut Stil mit kleinem Schlag – so wird die Form der Bluse unten wieder aufgenommen. Schön modisch: Kitten-Heels dazu, vorne spitz, hinten mit geschwungenem Pfennig-Absatz. Tipp: Beim Layering nicht übertreiben! Die Kombi von vier bis fünf Teilen ist Maximum. Darauf achten, dass die Schichten nicht auftragen! Hosen z. B. müssen dabei keine „Röhren“ sein, das Modell sollte aber um die Hüften herum eng anliegen, sonst wird die Optik zu breit.

 

 

ModeInfo

1. Look Blazer: Zadig & Voltaire, ähnlich hier. Kleid: Velvet St. Fields, ähnlich hier oder hier. Jeans: Zara. Turnschuhe: Hogan, ähnlich hier/ Chucks passen auch prima hier. Kette: Foolsgold. Tasche: Campomaggio, ähnlich hier 2. Look Blazer: Zadig & Voltaire, ähnlich hier. Hose: Please Now, ähnlich hier. Schal: Vintage Flohmarkt. T-Shirt: Zadig & Voltaire. Schuhe: Moma Vintage, ähnlich hier. Gürtel: Dorothee Schumacher. 3. Look Bluse: H&M. Jeans: H&M. Pullover: Zadig & Voltaire, ähnlich hier. Schuhe: Vintage Vero Como, ähnlich hier

 

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