Körpertypen-Serie: 5 Frauen, 4 Fitness-Wege. So fit! Anita, die Athletin (2. Folge)

Unsere beste Figur ist die, mit der wir richtig gut funktionieren und das hat auch viel mit straffen Muskeln und schönen Formen zu tun, sagt Fitness-Profi Christina Hebald. Bei unserer Figur spielen unsere Gene eine große Rolle – schlank oder stämmig, das ist zuerst Veranlagung. Der Rest ist Wissen & Entscheidung: Welcher Körpertyp bin ich, wie lebe ich, wieviel Sport mache ich und was esse ich (besser)? Hier erzählen 5 Frauen, wie sie es damit halten. Lassen Sie sich motivieren und kommen Sie in Bewegung mit unserer Figurtypen-Serie in 4 Folgen: Weiter geht’s mit Anita in Folge 2!

Welcher Körpertyp sind Sie und welche gibt es eigentlich?

Haben Sie es gemerkt? 5 Frauen aber 4 unterschiedliche Körpertypen! Bei unserer Recherche haben wir gleich 2 Frauen für den weiblichen Typ gefunden. Und natürlich wollen wir Ihnen auch alle zeigen! Deshalb läuft die Weibliche mit zwei sportlichen Frauen gleichzeitig. Viel Spaß beim Lesen und beim Ausprobieren unserer Fitness-Tipps.

Typische Merkmale: Um fit zu sein und zu bleiben, muss die Athletin nur wenig tun. Der Grund: Sie baut einfach schnell Muskeln auf, ist sehr belastbar, hat einen breiteren Rücken, starke Arme und Beine. Pfunde setzt sie zuerst rund um Taille und an den Armen an. Die Kraftvolle kann Sport relativ leicht in Muskelmasse umsetzen, setzt aber schnell Fett an und muss den etwas trägen Stoffwechsel gezielt auf Trab bringen. Sie nimmt zuerst an Bauch, Po, Taille und Armen zu. Die Ausdauernde ist eher schlank, hat lange Arme und Beine und einen schmalen Brustkorb. Sie baut nur schwer Muskelmasse auf, setzt aber dafür auch nur langsam Fett an – zuerst am unteren Bauch, dann am ganzen Körper. Die Weibliche ist ein Mischtyp, mit mehr Kurven oben wie unten. Sie kann wenig, aber auch mehr Busen haben und ist eine Kombination aus Ausdauer- (oben schmal) und Krafttyp (unten eher kräftig). Zuviel Kalorien kommen bei ihr, ähnlich wie bei der Kraftvollen, umgehend auf Hüften/Beine, Bauch, Po, Taille und Armen.

Ein achtsames Körpergefühl und Spaß an typgerechter Bewegung – macht fit, bringt Energie und auf Dauer die Figur, mit der wir uns wohlfühlen!

Gesucht: Das Sport-Programm, das zu mir passt

Bei unserer Figur ist vieles, aber nicht alles möglich: Ein breites Becken lässt sich nicht schmal hungern. Wer es trotzdem versucht, ist oft näher am Jo-Jo-Effekt als am Idealmaß und meist meilenweit weg von seiner besten Figur. Unser bestes Ich, unsere individuell beste Figur, hat vor allem mit unserem Körpertyp zu tun. Kennt man seine Veranlagung, lassen sich die sportlichen Reize, die wir benötigen besser aus dem Fitness-Angebot herausfiltern. Entdecken Sie Ihren eigenen Körpertyp! Und kommen Sie in Bewegung mit dem Sport, der am besten zu Ihrer persönlichen Lebenssituation und Ihrem individuellen Alltag passt, sagt Fitness-Trainerin Christina Hebald – uns 5 Frauen gibt sie hier individuelle Tipps zu Training und Ernährung.

 

Anita, Briefzustellerin – die Athletin

Was andere schon als Fitness-Programm sehen ist bei mir Job: Jeden Tag fahre ich zwischen 8-10 km Fahrrad, und je schneller ich bin, umso eher ist die Post verteilt. So weit, so wenig für mich! Ich bin von Natur aus ein unruhiger Typ, deshalb brauche ich Bewegung, dann fühle ich mich entspannter. Früher bin ich viel gelaufen, aber das war mir irgendwann zu langweilig! Ich schlafe viel, täglich 8-9 Stunden und gehe gerne früh ins Bett.  Vor 1 1/2 Jahren habe ich mit gezieltem Figur-Training begonnen. Zuerst stand eine Körper/ Fett-Analyse auf dem Plan – das Verhältnis lasse ich regelmäßig kontrollieren – dann ein detailliertes und jeweils angepasstes Programm zum Muskelaufbau. Dafür ist es übrigens in keinem Alter zu spät, hat mir mein Trainer erklärt. Mein persönliches Ziel: Definierter Bauch, genauso Taille und Hüfte – meine Mitte wünsche ich mir trainierter! Fürs Fitsein tue ich viel – meinen andere. Für mich fühlt es sich gut an! 5x die Woche Sport: Krafttraining an Geräten, kombinierte Kraft-Ausdauerkurse, Spinning oder Joggen und ein spezielles Zirkeltraining für meine „Problemzone“. Ich sehe die Erfolge und ich mag meinen Körper, wenn er in Form ist. Seit meiner Körper/Fett-Analyse weiß ich, dass ich mehr Eiweiß zu mir nehmen muss – was bei mir auch Eiweiß-Shakes heißt. Beim Muskelaufbau geht viel über die Ernährung, da bin ich allerdings unsicher – zumal mein 13jähriger Sohn wenig Gemüse, Obst oder Salat mag. Ich versuche halbwegs gesund zu kochen, esse jeden Tag 1 Banane und wenig Süßes, bis auf Eis – meine Leidenschaft! Im Familien-Speiseplan steht öfter Spaghetti-Bolognese – die einzige Form von Fleisch, die mein Sohne eigentlich ißt und auch sonst viel Nudeln! Gesunde Ernährung finde ich toll und mehr Wissen dazu steht bei mir auf der to-do-Liste! Was ich an mir am meisten mag? Meine Arme und meine Naturwelle – sogar untrainiert 🙂

Übungen für die Athletin

Seitstütz: Auf die Seite legen, Ellenbogen unter der Schulter, Beine strecken. Die Füße übereinander oder in Schrittstellung. Rumpf, Becken und Oberschenkel anheben, der Körper bildet eine Linie. Der andere Arm zeigt nach oben. Kurz halten und die Hüfte wieder absenken, nicht ablegen. Variation: Das untere Bein anwinkeln – leichter. Das obere Bein vom unteren lösen und abgehoben halten. Oder beide Beine anwinkeln und dann die Hüfte anheben – noch leichter. So lange: 12-15 Wiederholungen, dreimal. Dann die Seite wechseln.

Superman: In Bauchlage Beine und Arme strecken und langsam anheben, der Blick bleibt zum Boden gerichtet. Den Po kräftig anspannen, Bauchnabel zur Wirbelsäule und Arme und Beine schön hoch ziehen. Die Spannung kurz halten, wieder absenken, aber nicht ablegen! Variation: Linker Arm, rechtes Bein hochziehen – dann gegengleich. Alle Extremitäten dabei in der Luft halten, nicht ablegen. So lange: 8-10 Wiederholungen, dreimal.

Sit-ups: Auf den Rücken legen und die Beine anwinkeln. Die Hände hinter die Ohren. Jetzt den Oberkörper langsam aufrollen und wieder absenken, aber nicht ablegen. Die Bauchmuskeln kräftig anspannen, Po zusammen kneifen, der untere Rücken liegt fest auf dem Boden auf. (Es muss nicht bis fast zum Sitzen, wie bei Anita.) Ohne Schwung arbeiten, die Arme bleiben ruhig, Ellenbogen nach außen. Variation: Eine Hantel in den Händen vor der Brust halten. So lange: 10-12 Wiederholungen, dreimal.

Das sagt die Fitness-Expertin

Anita ist der athletische Typ und baut von Natur aus schnell Muskeln auf. An Bewegung mangelt es nicht, Sport ist ihr Hobby und im Job gibt sie auch noch Gas. Bei der Athletin hilft Ausdauertraining gegen Stress: Radfahren, Inlinern, Schwimmen, aber auch motivierende

Dehnen und Stretchen gehört dazu: Muskelaufbau & Beweglichkeit in Balance

Sportarten wie Boxen, Tae Bo oder Mountainbiken sind ideal. Anita sollte nach jedem Krafttraining auch genügend Dehnung einbauen. Das heisst ausreichend Stretching, damit die Muskeln sich nicht verkürzen und die Haltung schön elastisch bleibt. Eine Überlegung ist auch, das Sportprogramm weniger breit zu fächern und den Körper mit mehr individuell abgestimmten Reizen herauszufordern – dann verändert er sich. Ein punktgenaues Training plus ein Speiseplan mit viel frischem Gemüse, Obst, grünen Salat sowie weißes Geflügel, Fisch und z. B. Vollkornnudeln bringen einen tollen Body. Tipp: Bei der Athletin dürfen es ruhig 3-5 (kleinere) Mahlzeiten pro Tag sein. Eiweiß-Shakes dazu gehen voll in Ordnung, so lange sie als Zusatzprodukt genutzt werden. Kinder & Ernährung, da braucht man schon viel Geduld, das weiß ich als Mutter von 3 Töchtern aus Erfahrung. Aber vielleicht ist ja auch eine Kochschule mit Gesundheits-Aspekt eine Idee? Mehr hier. Einen Tipp habe ich noch für Anita: Wie wäre es mit Yoga? Hört sich gar nicht nach Muskeln an. Ich weiß! Aber die Verschmelzung von Atmung und Bewegung hat einen ganz dynamischen Flow, bietet Kraft- und Halteübungen – trainiert aber gleichzeitig die Beweglichkeit und ist besonders für „unruhige Geister“ eine Beruhigung im hektischen Alltag. Auf lange Sicht bringt Yoga eine Neuausrichtung für Körper und Geist und lässt sogar gezieltes Muskeltraining besser an den richtigen Stellen ankommen.

Und noch mehr Übungen

Fahne: In den Vierfüßlerstand gehen. Den linken Arm und das rechte Bein lösen und strecken, so dass der Körper eine Linie bildet. Körper anspannen und die Spannung halten, Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen. Variation: Den Ellenbogen und das Knie unter dem Bauch zusammenziehen und Arm und Bein wieder strecken. So lange: Jede Seite 12-15 Wiederholungen.

 

 

 

Monkey mit Mobi-Curl: Diese Übung stärkt gleichzeitig die vorderen und seitlichen Bauchmuskeln und die Balance. Die Arme lang zur Seite strecken und anspannen. Jetzt den Oberkörper zu einer Seite neigen, die Arme dabei wie auf dem Foto zu sehen gestreckt halten. Dann wieder zur Mitte kommen, die Arme gehen nach vorne – so als ob man einen Ball umarmt – Rücken runden, Bauchnabel fest an die Wirbelsäule ziehen. Die Übung langsam und genau ausführen. Dann die Arme wieder seitlich ausstrecken und den Oberkörper zur anderen Seite neigen. So lange: 10Mal jede Seite.

Christina Hebald ist Fitness- und Yoga-Expertin, Ernährungs- und Mental-Trainerin, mit Ausbildung zum NLP-Practitioner. Auch für CharismaCompany – Coaching für Frauen in Unternehmen arbeitet sie als Fitness- und Ernährungs-Expertin in Seminaren. Uns Fünf hat sie hier genauer unter die Fitness-Lupe genommen und individuelle Tipps ausgearbeitet. Falls Sie auch tiefer in das Thema einsteigen wollen: Für mehr Fitness und ein individuelles Programm können Sie direkt mit Christina Hebald Kontakt aufnehmen: tiro06@aol.com. Christina Hebald lebt mit ihrer Familie in Krefeld/NRW.

Fitness und Ernährung bei CharismaCompany: In unseren Charisma kann jede! Seminaren bekommen die Teilnehmerinnen ein individuelles Konzept zu Fitsein, Mode, Beauty und zu ihren ganz persönlichen weiblichen (Job)Möglichkeiten. Das interessiert Sie auch? Machen Sie Ihr Unternehmen auf unser CharismaCompany Angebot aufmerksam. Mehr dazu oben in der Menüleiste.

In der nächsten Folge lesen Sie Fitness- und Ernährung-Tipps für die Weibliche!

 

 

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