Sommerfrisuren 2018: Schnitt, Styling, Pflege – 6 ganz persönliche Haarstorys

Frauen und Haare, das ist eine Never-Ending-Story. Mal hassen wir sie, mal sehen wir uns im Spiegel und denken: Wow, siehst du gut aus! Ein gutes Haargefühl macht Sinn auf dem Weg zum Selbst und führt oft über den passenden Schnitt, Farbe und Styling – denn Persönlichkeit ist auch Kopfsache. Auf Langeoog haben wir Frauen fotografiert, die genau diese Haar-Coolness ausstrahlen. Heraus gekommen sind tolle Frisuren mit persönlichen Geschichten, die alle eins machen: Lust auf mehr Ich, Lust auf eine gute Frisur. Lassen Sie sich inspirieren!

Gute Idee: Anti-Aging-Pony

Sonja, Arzthelferin, Warsingsfehn. Bei anderen finde ich lange Haare toll – ich selbst bin eher der Kurzhaar-Typ. Schon allein, weil ich es einfach nicht schaffe, die Haare lang wachsen zu lassen! 🙂 Im Ernst, ich mag meinen Personal-Pilzkopf! Für mich speziell entworfen, von Heike – nicht nur meine Lieblings-Friseurin, sondern auch beste Freundin. Der Schnitt ist total mein Ding: Ich schwimme super gerne und trainiere Apnoetauchen (die Kunst mit einem Atemzug möglichst lang und tief zu tauchen, Anm. der Red.) und nasse Haare und lange Föhnfrisuren, das klappt einfach nicht. Heike schneidet die Haare im Nacken und vorne kürzer. Die Ponyhaare genau so kurz, dass die Stirn damit einen Tick runder, mehr kindlich scheint – sagt Heike! Ich finde, es gibt mir tatsächlich etwas Niedliches und das mag ich! Das Deckhaar ist etwas länger und in sanften Stufen „gesoftet“; Heike’s Trick, damit meine dicken Haare schön geschmeidig ineinander fallen. Sie hat mir übrigens auch geraten, den Ansatz dunkler zu lassen und nur die Spitzen kräftig aufzuhellen. Damit das Blond silbrig-matt und nicht gelb schimmert, gibt’s noch obendrauf eine Silberblond-Tönung. Überhaupt Matt-Look: Fürs Styling brauche ich einen Klecks Schaumfestiger (matterer Touch als mit Spray), eine Rundbürste um kurz die Längen nach innen zu biegen und zum Frisieren etwas Stylingpaste in den Händen: Einmal durchs Haar streichen und einzelne Strähnen herauszwirbeln. Fertig!

Lässig-Knot & Go

Heike, Friseurin, Moormerland. Mein Beruf ist mein Hobby und umgekehrt – mein Geschäft habe ich jetzt tatsächlich schon 10 Jahre (haarstudio-fasse.de)! Und ich liebe es immer noch, jeden Tag mit Haaren zu arbeiten! Wie alle Frauen mit feinen Haaren mag ich auch jeden Zentimeter meiner schulterlangen Naturwelle und wie alle mit diesem „Strukturproblem“ hätte ich gerne Mähne!! Mein Ich-schwöre-drauf-Trick für mehr Fülle und Glanz: Zuerst Volumenshampoo für Sprungkraft, dann ein Feuchtigkeits-Serum für Glanz und Glätte und noch ein Lockenmousse für lockeren Stand. Hört sich viel an, geht aber fix und glättet wunderbar die Oberfläche meiner leider schnell gestressten Haare. Geföhnt wird dann über Kopf und mit einem runden Diffusor-Aufsatz: Die „Finger“leiten die Luft langsam, so dass die Locken viel Sprungkraft bekommen und beim Kneten Zeit zum „bündeln“ haben. Heraus kommt dieser plastische Out-of-Bed-Look, den ich gerne in einen lässigen Knoten aufräume: Dafür die Haare am Hinterkopf zusammennehmen und mit einzelnen Nadeln fixieren. Wenn Strähnen rausrutschen? Gut so – leicht drehen und mit weiteren Nadeln feststecken. Das hält sogar Langeooger Wind & Sonne stand. Und ja, mein Blond ist natürlich nicht Natur, sondern aus gleich vier verschiedenen Blondnuancen gemixt – schließlich sitze ich an der Quelle und Färben bringt neben der schönen Optik auch noch mehr „Griff“ ins Haar! Für lebendige Strähnen bevorzuge ich übrigens die Folientechnik und lasse beim Auftragen immer einen kleinen Abstand zur Kopfhaut, das sieht einfach natürlicher aus.

Besser pflegen, mehr braucht’s nicht!

Elisabeth, Sachbearbeiterin, Karlsruhe. In meinem früheren Leben war ich tatsächlich einmal Friseurin – heute mache ich einen anderen Job und bin damit glücklich. Meine Wurzeln habe ich in Griechenland, lebe aber schon ewig mit meiner Familie in Deutschland. Die Sonne und die Ruhe hier auf Langeoog sind für mich ein Highlight und Erholung pur. Es freut mich, dass ich mit meinen Haaren auffalle und natürlich habe ich immer noch ein Faible für schöne Frisuren und vor allem für Haarpflege – Haare stylen ist übrigens auch eine Lieblingsbeschäftigung von meinen beiden Töchtern (der Blondschopf ist eine Freundin!). Und natürlich benutzen sie dabei Mamas Pflege gleich mit! Meine Haare sind von Natur aus schon sehr glatt und fallen schwer. Alles, was in Richtung Volumen oder Locken geht, ist „schwer“ umzusetzen. Also gehe ich schon lange den leichten Weg und fördere den glatten Fall meiner Haare mit Pflege. Ab und zu gibt’s eine Tönung in meiner Natur-Haarfarbe mit leichtem Rotstich und der Rest ist auf Glanz gepäppelt. Super geht das mit Produkten, die viel Feuchtigkeit intus haben und so die Haar-Oberfläche  noch extra polieren. 

Alle 2-3 Tage wird gewaschen, danach eine Spülung und noch eine Sprühkur, die in den Haaren bleibt. Föhnen ist dann Minutensache: Lauwarm, über eine dicke Rundbürste und stets in Wuchsrichtung – das stresst weniger, die Schuppenschicht liegt danach glatt und glänzend an. Meine liebste Sommerfrisur? Lange, offene Haare! Oder wie hier, alles raus aus dem Gesicht – entweder Pferdeschwanz oder ein hoch angesetzter Dutt. Dafür wenig Haargel in den Händen verteilen, alles zurückstreichen und ein Gummi umbinden oder feststecken. Das war’s!

Perfekte Farbe, null Styling

Almut, Krankengymnastin, Nürnberg. Ehrlich gesagt, ich hätte nicht gedacht, dass wenig Aufhebens um Haare auch auffällt! Ich mache nämlich das, was man eigentlich nicht macht: Ich wasche kaum meine Haare und stylen ist auch nicht! Das verrate ich hier nur, weil ich nach meinen persönlichen Haartricks gefragt wurde: Nichts! Eine Haarwäsche würde mich – rein zeitlich gesehen – zwar kaum aufhalten. Aber ich habe herausgefunden, dass Nichtwaschen das Styling bei meiner Frisur komplett ersetzt und Haare waschen ist ja weniger Schmutz weg, sondern mehr Entfernen von Stylingrückständen. Mein Friseur hat es mir erklärt: Haarfett festigt und formt wie Styling-Produkte und ist natürliche Pflege bis in die Spitzen. Eine Nullrunde in Sachen Wäsche & Styling ist also Balsam und Frisurenhalt für meine von Natur aus feinen Haare! Außerdem können sie sich so von der Färbearie – hier liege ich dann wieder voll im Haar-Trend – erholen. Meinen Pixie-Cut habe ich schon lange und die Spitzen lasse ich auch schon ewig blondieren. Für selbstbewusste Frauen genau das Richtige, sagt mein Friseur (schnittkunst-friseure.de). Relativ neu ist aber die Granny Tönung mit Metallic-Effekt, die ab und zu noch über die Blondierung kommt. So entsteht dieser helle Silbergrau-Ton, der durch mein Spezial-Styling noch in die Mattrichtung spielt: Morgens einmal durchstrubbeln und mit Wasser wieder anlegen, was über Nacht zu sehr vom Kopf wegsteht. Perfekt für mich!

Ein glatter Fall!

Maria, Studentin/ Medienmanagement, Würzburg. Von Natur aus habe ich Locken. Die sieht aber kaum jemand, weil ich meine Haare IMMER glatt föhne und mit dem Glätteisen noch extra „plätte“. Bis vor zwei Jahren habe ich das jeden Tag gemacht, dann waren meine Haarlängen fertig und der Spliss bis zur Schulter. Meine Friseurin hat mir erzählt, dass das typisch für lange Mähnen sei, denn die Enden hätten meist schon viele Bleaching- und Stylingrunden mitgemacht. Sie hat meine kaputten Enden bis auf Schulterlänge gekappt und einen Long-Bob draus gemacht. Helle Strähnen kamen auf den Oberkopf und Highlights rund ums Gesicht – dadurch sieht meine Naturfarbe jetzt viel interessanter aus. Diese sogenante Painting-Technik wirkt voll natürlich und wenn die Farbe rauswächst, fällt es auch nicht so deutlich auf – weshalb ich nur etwa alle 3-4 Monate zum Friseur gehe.

Der beste Tipp aber überhaupt: Hitzeschutz vor dem Glätteisen und nach der Wäsche immer eine Spülung oder Kur, um die Schuppenschicht zu glätten. Denn natürlich föhne ich diesen tollen Sleek-Look immer noch rein, plus Glätteisen hinterher – aber nur einmal nach der Wäsche. Das geht glatt und ich sehe genauso aus, wie ich mich fühle: Schön lässig, null Locken!

 

Mobil-Cut, made @home

Sonja, Ärztin, Berlin. Meine Frisur habe ich schon so lange ich denken kann. Schulterlang, schräg gestuft, Scheitel auf der rechten Seite – weil Wirbel – ich mag mich einfach so! Wenn ich genau darüber nachdenke, bin ich selber erstaunt, warum mir noch kein Friseur etwas anderes vorgeschlagen hat. Es scheint zu mir und zu meinen feinen Haaren gut zu passen. Die beste Idee aber, seit meine Zwillinge auf der Welt sind (3 Jahre alt), war der mobile Frisuren-Service. Eigentlich bin ich noch nie gern zum Friseur gegangen – zu laut, zu viel Text rechts und links und zu warm, weil zuviel Föhnluft um mich rum. Mit Kindern hätte ich auch noch einen Babysitter gebraucht – macht Haareschneiden auch nicht gerade günstiger! Damals in Düsseldorf habe ich dann von einem mobilen Frisuren-Service gehört – die Idee für mich!

Und nach unserem Umzug nach Berlin habe ich auch hier einen gefunden. Jetzt kommt meine Friseurin regelmäßig alle 6 Wochen zu mir nach Hause und schneidet – genau, siehe oben! Alle 3 Monate gibt’s Strähnchen dazu, damit mein Dunkelblond lebhafter aussieht und meine ersten grauen Haare auch nicht so auffallen. Meine Lieblingsfrisur? Am liebsten mag ich meine Haare offen oder am zweiten Tag einen tiefer gelegten Zopf im Nacken. Die breite, schmale Spange ist übrigens mein Lieblings-Accessoire, damit fallen nur wenige Strähnen wie zufällig ins Gesicht – das sieht so schön weich aus! Der Rest bleibt hübsch am Platz und wird höchstens von meinen Mädchen rausgezupft.

 

Gerade, glatt und ein genialer Dreh

Tina, Journalistin, Krefeld. Ich glaube, im Leben gibt es Frisuren-Phasen: Jetzt bin ich in der „auf Kante geschnitten“ Phase! Meine Stufen sind Vergangenheit und auch das Strähne für Strähne auf Stand nach oben und mit Schwung nach innen föhnen. Zeitersparnis: lockere 15 Minuten! Das ist schon mal eine Erfolgsstory. Wenn ich mich auf eins beautymäßig verlassen kann, dann sind das meine Haare. Sie sitzen immer! Wie sagt Simone, meine Lieblingsfriseurin? Föhnen macht Frisuren, alles andere sind nur Haare. Heißt nach dem Haarewaschen?? Föhnen! Etwas Festiger ins Haar, über eine dicke Rundbürste glatt ziehen und mit etwas Öl und den Fingern durchkämmen – das ist Programm. 3-4 Tage lang ist dann haarmäßig Nixtun, so gibt es dicke, plastische Strähnen geschenkt. Dafür muss ich an der Farbe arbeiten: Einen dunklen, etwas rausgewachsenen Ansatz in meinem hellen Naturblond finde ich oberlässig und modern, aber es braucht Auffrischung. Denn die Alternative ist ein Blond-Grau-Ansatz. Ok: lieber Farbe! Circa alle drei Wochen kommt meine Schwester im Homeservice vorbei (DANKE!!!) und pinselt eine geniale Dunkelblond-Mischung auf (Farb-Tipp von Simone). Der Rest ist Kaffeetrinken, Klönen und nach 30 Minuten ab unter die Dusche. Außerdem pilgere ich etwa alle drei Monate zu Cafuné – Sie wissen schon, Simone und HH – dann sind Strähnen und Nachschneiden dran. Also alles Fake, aber das sind keine News bei Blondinen! Noch etwas: Nichts geht ohne meine Haarspange, eine lange Hornnadel. Einmal Haare zur Schnecke drehen und reinstecken. Seitdem ich auf Glätte föhne, rutscht sie zwar öfter wieder raus, macht aber nichts und hat Kommunikationsfaktor: Beim Aufsammeln lernt man nette Menschen kennen. 🙂

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