Short-Kitchen-Story: Carpaccio im Lugano-Style

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Hier kommt die erste meiner Short-Storys aus Lugano. Und die dreht sich ums Essen. Genauer um Carpaccio mit köstlichen Steinpilzen und super sonnigen Tomaten, kurz Carpaccio im Lugano-Style. Denn, was ist genauso wichtig im Urlaub wie schönes Wetter? Genau, leckeres Essen! Mitten in der italienischen Schweiz ein leicht umzusetzender Programmpunkt.

Zeit haben für Carpaccio

In der Sonne dösen und übers Essen nachdenken, letzteres ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub. Die Nächste dann: Über schöne Märkte schlendern und schauen, wie sich die Sache umsetzen lässt. In Lugano bin ich jedes Mal geflasht über die tolle Auswahl und die Preise! Alles nach dem Motto: Saulecker, sauteuer! Bei dem Meer an tollen Tomaten war die Auswahl allerdings einfach: Tomaten-Carpaccio! Und was dazu? Porcini, Signora! Tutto bello, tutto fresco! Die Steinpilze gibt es hier schon im Juli, alle knirschfrisch und alle in der Region gesammelt. Was es auch gibt: Steinpilze in minderer Qualität, zum günstigeren Preis. Sie sind ganz leicht an einem grünlich, gelben Schwamm zu erkennen, den man dann zur weiteren Verarbeitung erst wegschneiden muss. „Nix gut, questi bueno“, ist der Gemüsehändler mit meiner Auswahl der teuren Variante hochzufrieden. Bleibt die Frage: Wer kauft eigentlich die anderen? Wahrscheinlich dienen sie nur zur Abschreckung … Der hintere Pilz im linken Foto ist übrigens laut Pilz-Profi der „König der Pilze“ und – logisch – noch teurer als Steinpilze. Ich habe einen gekauft, zum Probieren. Saulecker, wie alles!! Was es genau ist? Keine Ahnung, ich spreche kein Italienisch.

Tomaten-Carpaccio mit Steinpilzen für 2 Personen:

Zutaten: 1 Cuore di bue, Ochsenherztomate. Diese Art ist relativ saftarm und eignet sich prima für Salate. Hier in Lugano habe ich sie nur in Rot gesehen, es gibt sie aber auch in Gelb, Weiß oder Rosa. Falls Sie sie nicht finden, nehmen Sie einfach eine große Gemüsetomate. 1 rote Zwiebel, 5-6 kleinere, feste Steinpilze, ca. 300Gramm. Diese „kleinen“ Steinpilze sollten aber schon etwa doppelt so groß wie z. B. Champignons sein. Hier in Lugano werden sie alle einzeln angeschnitten, so prüft der Fachmann, ob sie „bewohnt“ sind, heißt Würmer haben. 1/2 Bund glatte Petersilie. Bestes Olivenöl, Balsamico-Essig, etwas Butter, Salz, schwarzer Pfeffer, Zucker. Lecker dazu: 1 Baguette, Weißwein oder Rosato.

Zubereitung: Die Tomate waschen, dünn aufschneiden, Stielansatz entfernen und auf einer Platte auslegen. Gut salzen und pfeffern, mit Olivenöl beträufeln und etwas Balsamico darüber geben. Dieses „Dressing“, zusammen mit den anderen Aromen, lässt sich später Mmh-Lecker(!) mit dem Baguette aufsaugen.

Tipp: Nehmen Sie einen Balsamico, der Ihnen gut schmeckt, süßlich, noch mit anderen Geschmacksaromen intus, ganz normal, – es schmeckt eigentlich jeder. Jetzt die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in Olivenöl anbraten. Etwas salzen und pfeffern und mit einer Prise Zucker karamellisieren. Über die Tomaten verteilen. Pilze putzen, nicht waschen(!) und in mitteldicke Scheiben schneiden. Petersilie klein hacken. Etwas Öl in die Pfanne, Pilze braten. Das dauert etwas! Wenn sie anfangen zu bräunen, einen guten Stich Butter dazugeben. Die Butter bringt das Aroma der Steinpilze nach vorne und fungiert gleichzeitig als Bräunungsbeschleuniger. Zum Schluß die Petersilie dazu und alles kurz durchschwenken. Die Pilze über Tomaten und Zwiebeln verteilen und servieren.

Guten Appetit!

 

Zum Carpaccio ein Dessert?

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