Editor’s Letter in Corona Zeiten

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Es geht uns alle an: Corona! So heißt das absolut meist genannte Wort in dieser Zeit. Spricht man es aus, schwingt die Angst mit und im Kopfkino laufen Szenarien, was noch sein wird und wie es in nächster Zeit aussieht. Die Zahl der Corona Ansteckungen in Deutschland liegt Donnerstag dieser Woche bei über 14.ooo – Tendenz immer noch nach oben. Die Landesregierung hat drastische Maßnahmen ergriffen und wir sind angehalten zu Hause zu bleiben.

#flattenthecurve

Was aktuell Sinn macht und notwendig ist, hat unsere Kanzlerin in einer beeindruckenden Fernsehansprache Mittwoch dieser Woche an uns alle gerichtet: “ Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“ Es geht darum, die Infektionsrate abzuflachen und – noch besser – sie einzudämmen.

Jetzt sollte es jeder verstanden haben: Es ist der Ernstfall und wir können uns keine größeren Dimensionen leisten, weil dann ganz einfach unser Gesundheitssystem kollabiert – und das wäre tatsächlich die Katastrophe. Nicht, weil wir alle krank werden und sterben würden, sondern weil dann auf einen Schlag zuviele krank werden und vor allem Kranke und Schwerkranke bedroht sind. Wir leben außerhalb der Normalität, das sieht man angesichts geschlossener Läden, Restaurants und öffentlichen Einrichtungen. Gefordert ist unser aller Durchhaltewillen, unsere Solidarität mit Kranken, Schwächeren und Älteren. Wir müssen zusammenstehen in dieser Krise – nur auf keinen Fall körperlich! #wirbleibenzuhause #zuhausebleiben #stayhomestaysocial

ModeInfo! Cardigan: The Mercer N. Y. Jeans: Arket. Boots: Mango, ähnlich hier.

Gegen Corona: Wasser trinken, Hände waschen

Hygiene ist das Zauberwort gegen Corona, weil ein Impfstoff bislang fehlt. #stayhealthy. Hände gründlich und oft waschen: „Es reicht die Hände regelmäßig und mit warmem Wasser und Seife zu waschen,“ sagt Peter Kremsner, Infektiologe an der Uniklinik Tübingen, im SWR3-Radio. Vor allem auch in den Zwischenräumen, unter den Nägeln, auf dem Handrücken und unter fließendem Wasser, das Ganze ca. 20-30 Sekunden lang. Und am besten hat zu Hause jeder sein eigenes Handtuch dazu. Niesen und Husten besser in die Armbeuge und Einmaltaschentücher benutzen – und wieder Händewaschen! Desinfektionssprays sind gut, ersetzen aber nicht das Händewaschen und tun das, was drauf steht – desinfizieren! Und soll man jetzt mehr Wasser oder Heißes trinken, um Corona in Schach zu halten? Die Infektion geht über die Schleimhäute und die soll man ausreichend befeuchten, damit sich das Virus nicht so gut anhaften kann. Hier geht es zum Video von ntv mit Virologe Hendrik Streek.

Prävention und Aufklärung ist der beste Schutz

Wer kann, bleibt zu Hause im Home-Office. Das kann ich ganz gut, mein Mann dagegen überhaupt nicht: Er ist Arzt in einem Krankenhaus und wenn er und andere MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen nicht hingingen, wäre das der Gau. (… profitiere sozusagen aus nächster Nähe von Aufklärung und neuen Maßnahmen!) Also sollte man die, die unser System laufen lassen, mit sozial abgestimmten Maßnahmen unterstützen: Heißt, wenig bis kein Kontakt insbesondere zu fremden Menschen. Ein Spaziergang mit der Familie tut gut und stärkt das Immunsystem, Treffen mit anderen Menschen/ Freunden sollte man daraus allerdings nicht machen. Wenn du Informationsbedarf hast, vertraue den Corona-Experten, z. B. dem Bundesministerium für Gesundheit und nicht (Fehl-)Einschätzungen in sozialen Netzwerken. Generell ist #stayhome angesagt, den Tag planen und gestalten und besser nicht alles seinen normalen Gang gehen lassen – ist die Devise. Auch stylish gesehen: Überlege was du anziehst, lege Make-up auf, lass dir den Haaransatz von Familienmitgliedern färben, wenn der Friseur zu hat – das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und verscheucht Depris. Aus diesem Grund werde ich auch weiter Inspiration rund um Mode, Beauty und Lifestyle hier und auf meinen Kanälen auf Instagram und Facebook posten.

Corona und wie kann man helfen?

Ob man seinem zwischen Schule und Ausbildung pausierendem Sprößling vorschlägt, beim Supermarkt um die Ecke Regale aufzufüllen – sind auch soziale Kontakte, schlagen aber mehr auf der sozial fürsorgenden Seite zu Buche und bringen sogar finanziell was  …  Ok, in unserem Patchwork-Familienkosmos scheint gerade nicht so sehr die Sonne, auch das schafft Corona! Was man aber tun kann: Den stationären Handel unterstützen! Der Weinhändler unseres Vertauens hat zu, liefert aber z. B. nach Hause (für Krefelder de Cassan), genauso Lieblingsshops, in denen man jetzt online stöbert, z. B. Genial Krefeld. Beim Lieblingsrestaurant Gutscheine für später kaufen z. B. im Riva, Pur oder auch dort den neu eingerichteten Lieferservice in Anspruch nehmen oder dafür per Mail Interesse anmelden. Nicht sofort Erstattung für geleistete Zahlungen fordern – insbesondere bei frischen Start-ups. Oder Gutscheine für später ordern, bei Läden, die du gerne besuchst: Friseur, Kosmetik z. B. Amiko in Krefeld, Mode-Boutique z. B. limited line, Fitnessstudio z. B. timeout, Lieblingscafé z. B. Beans & Sweets, die Beispiele für kleine Läden, Handel lassen sich beliebig verlängern und die prekäre Lage dort mit etwas Hilfe deutlich entspannen. Mein letzter Lieblingsladen-Fund, allerdings in HH, das Ændre ( hier geht’s lanz zur Porridge-Story). Womit man sofort helfen kann: Bleib zu Hause! Jetzt! Nicht erst morgen!

Corona, der Ernstfall birgt auch Chancen

Menschlichkeit, Nähe, Nachdenken, Innehalten … Spürst du es auch? „Die Entschleunigung unserer Welt“, O-Ton Ministerpräsident NRW Armin Laschet, birgt auch Chancen und rührt an das Beste im Menschen. Mitfühlen! Beeindruckend, in Italien:

Auf der ganzen Welt gingen Videos von „singenden Balkonen“ viral. Hinter verschlossenen Türen und doch gemeinsam demonstrierten ItalienerInnen Durchhaltewillen und soziales Miteinander mit wunderbarstem Mindestabstand. Auch in Spanien sangen und schmetterten die Menschen ihren Dank an die Helfer von Balkonen. Das können nur Südländer? Nein, nein!!! In Köln applaudierten Menschen lange und anhaltend ihren Mitmenschen, die unser aller Leben „am laufen halten“: im Gesundheitswesen, im Supermarkt, an Tankstellen, in der KFZ-Werkstatt … – an alle ging vielleicht nicht tosender Applaus, aber ein herzerwärmendes „Klatschkonzert“. Nicht schlecht für uns als etwas kühl geltende Deutsche. Oder?

Wir können also auch anders! Vielen Dank fürs Lesen! Passt auf euch auf! Und fragt eure Freunde und Nachbarn, was das für sie bedeuten könnte??? Bleibt gesund, bleibt zu Hause und wenn nicht, haltet den Mindestabstand ein (ca. 2 Meter). Alles Liebe – und das für uns alle <3

 

 

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